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Tel.: 089/31836538

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Berichte

Guby, München

Guby ist ein 2 Jahre junger Kleinschnauzer-Mix, der in Polen von einem Auto angefahren wurde, gelähmt ist und ausgesetzt wurde.

Zur Zeit befindet er sich bei "Tiere in Not" zur Vermittlung. Er sucht zum einen Paten, die seine Therapie finanziell unterstützen und auch ein festes zu Hause.

Guby erlitt einen Wirbelsäulenbruch und ist querschnittsgelähmt. Von "Tiere in Not" erhielt Guby einen Hunderollwagen, mit dem so schnell wie ein gesunder Hund unterwegs ist.

Zur Zeit erhält er Physiotherapie und Akupunktur von mir und die aufgegebenen Übungen werden täglich von einer fleißigen Helferin zu Hause ausgeführt.

Nach bereits drei Besuchen von mir sind deutliche Erfolge in Guby's Hinterbeinen zu sehen. Er kann inzwischen im Liegen mit den Beinen strampeln, er kann gerade sitzen, ohne umzufallen, und er versucht gerade öfters von selbst mit seinen Hinterbeinen aufzustehen.

In den nächsten Therapiesitzungen wird mit Stabilisationstraining und Muskeltraining begonnen, damit er auch die Kraft bekommt, zum Aufstehen und hoffentlich auch selbständigem Gehen.

Wer Interesse hat, Guby ein neues Heim zu bieten oder sein Laufen lernen finanziell zu unterstützen, wendet sich bitte an Frau Grüning, Tiere in Not, München, Tel. 089/142903

 

Lui von West Mersea, England

Lui ist ein 11-jähriger Cocker Spaniel, der im August 2007 einen Bandscheibenvorfall im Bereich TH13/L1 erlitt und nicht mehr laufen konnte. Er kam noch am selben Tag in eine Tierklinik und eine Hemilaminektomie wurde durchgeführt. Dabei wird ein Teil des Wirbelkörpers entfernt, um den Druck auf das Rückenmark zu lindern.

Nach der Behandlung war Lui immer noch an dem rechten Hinterbein gelähmt und auch das linke Hinterbein konnte er nicht richtig bewegen. Für neun lange Monate robbte er auf den Hinterbeinen sitzend durchs Haus und auf kurzen Spaziergängen vor die Haustür unterstützte der Besitzer ihn mit einem Schal unter dem Bauch, um die Hinterbeine anzuheben.

Hier ein link zu einem Video, dass ich bei meinem zweiten Besuch aufgenommen habe:

Anfänglich behandelte ich Lui mit Muskelentspannung für den Rücken und starken Nervenanregungen für beide Hinterbeine, später gefolgt von Dorntherapie, Stabilisations- und Mobilisationstraining. Nach wenigen Behandlung zeigte sich ein Erfolg und Lui versuchte vermehrt auf zu stehen. Kurz darauf kamen die ersten Schritte mit den Hinterbeinen und heute kann Lui wieder langsam laufen. Nach sechs Wochen Behandlung habe ich dieses Video aufgenommen:

Video von Juni 2008

Lui bekam ein spezielles Hilfsgeschirr, bei dem die Leine im hinteren Rückenbereich eingehakt wird. So kann der Hundehalter ihn einfach wieder auf die Beine stellen, wenn er mal strauchelt.

Inzwischen machen Hund und Besitzer wieder langsame Spaziergänge zum Strand.

Lui's Nerven haben sich nach neun Monaten wieder etwas regeneriert. Hätte der Hundehalter früher etwas von  Physiotherapie gehört, wären die Chancen auf eine komplette Heilung viel besser gewesen.

23.06.08 

Stefanie Rueffer

Tia aus Wheeley/England

Tia ist eine 13jährige deutsche Schäferhündin, die an Cauda Equina Syndrom und Arthrosen an beiden Hüftgelenken leidet.

Als ich sie das erste mal untersuchte, hatte sie sehr schwache Muskeln an den Hinterbeinen und sie hatte Probleme, ihre Beine beim Laufen zu koordinieren. Sie lief sehr unsicher und langsam. Beide Hüftgelenke waren in der Streckung eingeschränkt und die Muskulatur im Rücken verspannt.

Die Besitzerin hatte mich angerufen, weil Tia nun anfing auch vorne zu lahmen.

Die ersten physiotherapeutischen Behandlungen zielten auf  Muskelentspannung und Schmerzreduzierung.

Die Besitzerin erzählte mir nach einigen Behandlung, dass Tia nun wieder versuchte ins Auto zu springen, was sie sehr lange nicht mehr getan hatte.

Nach der anfänglichen Verbesserung des Zustandes rief mich die Besitzerin wieder an, weil Tia wieder schlechter lief und die Hinterbeine öfters schleifen liess.

Ich stellte der Hundehalterin den Biko-Expander vor und passte diesen für Tia an. Mit dem Biko-Expander läuft Tia nun wieder gut und konnte ihr Gesamtbild erheblich verbessern.

Heute ist Tia in einem viel besseren Zustand und glücklicher in ihrem Rudel zu Hause als ein Jahr bevor.

04.06.08

Stefanie Rueffer

 

Tia ist leider im Oktober 2008 im Alter von 14 Jahren verstorben. Gute Reise tapfere Tia.

Ferris aus Great Bromley/England

Ferris ist ein 5-jähriger schwarzer Labrador, der einen  Rückenmarksinfarkt erlitt. Während eines Spazierganges im März 2008 brach er plötzlich zusammen und konnte danach sein rechtes Hinterbein nicht mehr bewegen.

Ich untersuchte Ferris am gleichen Tag als er aus der Tierklinik zurück kam. Das rechte Hinterbein war ohne jegliche Reflexe, es war komplett gelähmt und er konnte natürlich nicht sein Gewicht darauf lagern.

Bereits nach der ersten Behandlung mit intensiver Nervenstimulation war eine Verbesserung zu erkennen. Die darauf folgenden Behandlungen konzentrierten sich auf intensive Nervenreizungen, Stabilisationtraining und genauer Anweisung der Hundebesitzer zur täglichen Behandlung. Ferris erholte sich sehr schnell.

Bereits nach sieben Behandlungen mit Physiotherapie konnte er wieder normal laufen, die Reflexe funktionierten wieder und die Spaziergänge konnten ausgeweitet werden.

Die Rehabilitationszeit in Ferris Fall war so ausserordentlich kurz, da die Besitzer mich schon kurz nach dem Unfall zu Hilfe gerufen hatten.

Ich danke Ferris ganz herzlich, da er mir zeigte, wie schnell Physiotherapie die Erholungszeit nach einer schweren Erkrankung verkürzen kann.  

07.05.08

Stefanie Rüffer

Emma aus  Billertshausen

Emma ist unser Neufundländer-Labrador-Mix und hatte etwas Probleme mit ihrem Rücken. Mein Hund akzeptierte Stefanie sehr schnell und so konnte sie den Rücken mit Dorntherapie behandeln. Es brauchte nur eine Behandlung und bei  einer Kontrolle von Stefanie war keine weitere Reaktion zu sehen, wenn sie die vorher schmerzhafte Stelle berührte.

Seit dem hat mein Hund keine Rückenprobleme mehr.

Stefanie war sehr hilfreich und ausgesprochen liebevoll zu meinem Hund und behandelte sie sehr vorsichtig. Nach der Behandlung stand mein Hund dann auf und wollte sogar mit Stefanie spielen.

Vielen herzlichen Dank an Stefanie.

Otto, Colchester/Essex

 

Unser 8 Jahre alter Dobermann, Otto war vor kurzem diagnostiziert mit Wobbler Syndrom (einer Fehlstellung in der Halswirbelsäule) und einer angetrockneten Bandscheibe. Er hatte sehr starke Schmerzen und und wurde zu einer neurologischen Fachklinik des Animal Health Trust in Newmarket überwiesen. Eine Woche später kam er nach Hause und strikte Ruhe war angesagt für die nächsten sechs Wochen (hauptsächlich in einem Drahtkäfig).

Nach Ende dieser Schonzeit gaben wir ihm weiterhin die Höchstdose an Medikamenten zur Schmerzlinderung. Mit Einverständnis des Tierarztes entschieden wir uns, die Physio-therapie für Hunde auszuprobieren, nachdem  wir einen Flyer von Stefanie Rüffer bei unserem örtlichen Tierarzt gesehen hatten.

Das Ergebnis ist erstaunlich und wir sind so erfreut! Schon nach einer Behandlung begannen Otto's angespannten Muskeln sich durch die Wärmebehandlung und Massagen zu lockern . Otto schnarchte den ganzen Abend und schien sich so wohl zu fühlen, wie schon lange nicht mehr. Stefanie zeigte uns, wie wir die Wärmetherapie selber anwenden konnten und wie wir selbst etwas für Otto's Rehabilitation machen können. Die Behandlungen, die Stefanie anbietet sind großartig, da sie bei uns zu Hause ausgeführt werden, d. h. es ist kein Stress für Otto, wie bei Tierarztbesuchen. Stefanie war nun fünf mal hier und bei jeder Besuch wandte sie verschiedene Behandlungen an, abhängig von Otto's Zustand. Otto kann jetzt ohne Probleme Treppen steigen, aufs Sofa gehen, den Garten geniessen und sogar 20 minütige Spaziergänge machen. Sein Zustand ist nun so gut, dass wir schon bald seine Medikamente reduzieren konnten und  wir sind nun auf dem Weg, sie komplett auszuschleichen. 

Vielen Dank Stefanie

Juni 2007

(übersetzt von Stefanie Rüffer)