Therapie mit Blutegeln
Blutegel können in der Praxis bei Hunden zum Einsatzkommen, die an folgenden Erkrankungen leiden:
· Arthrosen
· Bandscheibenvorfall
· Frakturen, Prellungen, Blutergüssen
· Ohrhämatom (Blutohr)
· Muskelfaserriss
Der Blutegel ist in keiner Weise Ekel erregend, sondern sieht mehr aus wie eine geschmeidige kurze Schlange, von der Farbe her braun oder braun getigert. Der Egel beißt mit seinen Säbelzähnen ein kleines Loch in die Haut und saugt eine geringe Menge Blut auf. Dabei kommen mit seinem Speichel verschiedene Stoffe in den Organismus, wie z. B. entzündungs- und blutgerinnungshemmende Stoffe und u. a. eine Histamin-ähnliche Substanz, die die Blutgefässe erweitert und die Durchblutung in dem Gebiet fördert.
Dadurch können Schlackenstoffe abgebaut werden und der Körper wird zur Selbstheilung angeregt.
Jeder Blutegel wird aus hygienischen Gründen nur einmal angesetzt, er bleibt für 20-60 Minuten am Hund hängen bis er von selbst abfällt.
Danach gibt es eine Nachblutung, die sich von selbst stillt.
Die Behandlung mit Blutegeln muss meist 1-2 x durchgeführt werden.
